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Architektenhaus – ein Haus kreativ planen

Dienstag, 28. Dezember 2010

Wenn man vorhat, sich ein Haus zu bauen, dann hat man schon einige Vorstellungen, wie das Haus aussehen soll, wenn es fertig ist. Allerdings stimmen die eigenen Vorstellungen oftmals mit denen des Partners oder der Partnerin nicht überein und man beginnt, das Ganze noch einmal von vorn zu überdenken. Manchmal hat man das Glück, dass dann die Ansichten der beiden Partner übereinstimmen, aber das klappt nicht immer. Um nicht unnötige Zeit mit Streitgesprächen zu verbringen, sollte man sich lieber einen guten Architekten. Der Architekt wird sich erst einmal die Vorstellungen und Wünsche der Partner anhören und vielleicht schon im Vorfeld mit einigen Vorstellungen aufräumen und sagen was machbar ist. Wenn man mit diesem vorläufigen Gespräch zufrieden ist, dann wird man mit diesem Architekten zusammen arbeiten. Die Gestalt des Hauses hat man sich schon vorgestellt und der Architekt wird versuchen, entweder mit schon vorhandenen Mustermodellen den Wünschen des Auftraggebers näher zu kommen, oder gemeinsam mit den künftigen Hausbesitzern das Haus zu entwerfen. Soll das Haus unterkellert sein, mit wie viel Etagen soll das Haus ausgestattet werden und welche Dachform wäre empfehlenswert? Außerdem ist auch wichtig zu wissen, ob es zu Beispiel Vorschriften in der Wohngegend gibt, die die Planung des Hauses schon in Frage stellen können, da das Haus nicht in die vorhandene Struktur passt. Und dann steht noch die Frage des Preises im Raum. Ist das alles geklärt, dann können die Wünsche der Hausbauer wahr werden. In den Keller kann man einen Partyraum mit Kellerbar einrichten, funktionale Räume, wie Küche, Wohn- und Esszimmer gehören neben dem Eingangsbereich und dem obligatorischen Gäste-WC in das Erdgeschoß. In den darüber liegenden Räumen befinden sich die Schlafzimmer für die Eltern und die Kinder, Gästezimmer und ein Bad. Sollte das Dachgeschoß ausgebaut sein, vielleicht als Spielewelt für die Kinder? Wenn das geistige Gerüst für das Haus steht, dann kann man über die Heizungsanlage, die Fliesen und Armaturen und die Gestaltungselemente für die restlichen Räume nachdenken. Sollen Teppichböden oder Parkett verlegt werden und wie wird die Beleuchtung für das Haus gesteuert? Das alles sind Fragen, die der Architekt nach den Wünschen des Hausbesitzers dann umsetzen kann.

Auf zwei Rädern ins Büro

Montag, 15. Juni 2009

Niedrige Unterhaltskosten, keine Parkplatz- oder Garagensorgen und Mobilität zu geringen Kosten. Dies sind lediglich einige Gründe, weshalb der Motorroller sich zu einem der Trendprodukte des Jahres entwickelt hat und ein nicht für möglich gehaltenes Comeback feiert.

So ist die Zahl der Neuzulassungen seit 2004 um über 60 Prozent nach oben geschnellt – alleine im letzten Jahr um stolze 19 Prozent. Hingegen sank der Anteil der im gleichen Zeitraum neu zugelassenen Motorräder immer weiter. Fazit: Während sich das Motorrad immer mehr zu einem reinen Sportgerät reduziert, avancieren Motorroller, welche übrigens vermehrt auch von Frauen gefahren werden, zum “Auto auf zwei Rädern.”

Der Boom rund um das Trendprodukt Motorroller hat mehrere Ursachen:

In Wendigkeit und Agilität ist das Zweirad bei steigender Verkehrsdichte unschlagbar, Park- und Abstellplätze sind schnell gefunden. Gerade in Großstädten stellt ein Roller damit eine echte Alternative zu den öffentlichen Nahverkehrsmitteln wie Bus, S-Bahn oder U-Bahn dar, noch dazu weil man durch die Unabhängigkeit von Fahrplänen und Haltestellen ein Stück Individualität für sich selbst zurückgewinnen kann.

Aber auch auf dem Lande wird eindeutig verstärkt Roller gefahren, wenn es hier natürlich vor allem kürzere Strecken sind, die auf dem Zweirad zurückgelegt werden. Nur wenige Familien können sich bei den ständig steigenden Kosten für Sprit, Reparaturen, Versicherung und Steuern einen Zweitwagen leisten. Mit dem eigenen Motorroller kann die Ehefrau jedoch schnell und kostengünstig den täglichen Weg zum Arbeitsplatz zurücklegen, die Tochter in die Schule fahren oder der Herr Sohnemann zum Fußballtraining.

Ein weiterer Megatrend, der zu der riesigen Beliebtheit der kleinen Flitzer in Deutschland einen Gutteil beigetragen hat, ist im steigenden Umweltbewusstsein zu sehen. Einerseits ist der Verbrauch eines Rollers am kostbaren und wohl bald endenden Rohöl relativ gering und andererseits sind die marginalen Mengen an ausgestoßenen Schadstoffen im Vergleich zu einem PKW durchaus dazu angetan, dem Besitzer des Fahrzeuges ein rundherum gutes Umweltgewissen zu verschaffen.

Zuerst erkannt und marketingtechnisch am besten begleitet wurde die neue Nachfrage nach Motorrollern von dem italienischen Hersteller Piaggio, der wie einst in den Fünfziger- und Sechzigerjahren mit seiner guten alten Vespa und einigen anderen Modellen bei weitem die Spitze hält. An Boden gewinnen jedoch die Motorroller aus Fernost. Neben dem Honda SH300 und den von Suzuki gebauten Burgman-Modellen 400 und 650, gewinnen – man möchte fast sagen: selbstverständlich – chinesische Erzeugnisse, wie der Lifan Traveller 125, die Zweiräder von Hyosung aus Korea und die taiwanesische Marke Kymco ständig und massiv an Marktanteilen.

Die ursprünglich in München entwickelte, aber leider nicht weiter verfolgte Idee, einen Motorroller mit Dach in die Manege zu schicken, wird inzwischen von anderen aufgegriffen: Peugeot hat den BMW C1 mit Piaggios MP3 zu einem originellen Roller-Dreirad mit Dach gekreuzt und Adiva bietet mittlerweile sogar ein Modell mit einem Klappdach ähnlich eines Caprio-Coupes an.

Ferngesteuerte Minihubschrauber

Montag, 15. Juni 2009

Noch vor wenigen Jahren waren ferngesteuerte Hubschrauber etwas für Profis mit viel Geld, Geduld und Erfahrung. Einsteigermodelle gab es so gut wie nicht, und die ersten relativ kleinen Helikopter waren keine ernstzunehmenden Modelle, weil sie nicht wirklich zu steuern waren.

Doch vor zwei Jahren änderte sich das mit dem Aufkommen von Minihubschraubern der Firma Silverlit. Damals der kleinste ferngesteuerte Hubschrauber der Welt, war der Picoo sofort ein Verkaufsschlager. Durch die Fortschritte in der Akkuentwicklung war es möglich, leichte Lithium-Polymerakkus zu einem vernünftigen Preis in ein kleines Modell zu integrieren, das für den Betrieb in geschlossenen Räumen ausgelegt ist. Durch die Verwendung von sehr leichten aufgeschäumten Materialien wiegt das Modell nur wenig mehr als zehn Gramm. Die Steuerung erfolgt nicht über Funk, sondern über einen mitgelieferten Infrarotsender, der gleichzeitig als Ladestation dient.

Die Flugzeit beträgt zwar nur zwischen zehn und fünfzehn Minuten pro Ladung, aber der Spielspaß gleicht das aus. Der robuste Rumpf verzeiht Abstürze, die vor allem bei Anfängern nicht ausbleiben. Die ersten Modelle verfügten nur über eine 2-Kanal-Steuerung, also nach oben/unten und der Ausgleich des Drehmoments mit dem Heckrotor. Ein echtes Vorwärts- oder Rückwärtsfliegen ist nicht möglich, sondern muss durch geschicktes “Pendeln” mit dem Heckrotor erfolgen. Die Trimmung bereitet bisweilen Schwierigkeiten, und manch Benutzer verzweifelt ganz, weil aus irgendwelchen Gründen das Modell nicht flugfähig ist. Im Internet hat sich allerdings eine große Fangemeinde gebildet, die mit hilfreichen Tricks helfen kann. Auch bemerkenswerte Umbauten finden sich in den Foren.

Die Konkurrenz schlief natürlich nicht, und inzwischen gibt es zahlreiche Hersteller mit ähnlichen Modellen. Obwohl sie sich optisch alle ähneln, gibt es Unterschiede in der Akkulaufleistung und der Qualität des Produktes.

Mittlerweile ist die Entwicklung schnell vorangeschritten. War es gestern noch absolut cool, einen kleinen Hubschrauber zu besitzen, muss heute schon eine Drei- oder Vierkanalsteuerung inklusive sein. Diese Modelle können beinahe völlig realistisch gesteuert werden, sowohl vorwärts, rückwärts, seitwärts und Stillstand in der Luft inklusive. Je ausgefeilter die Steuerung, desto schwieriger die Kontrolle. Wie bei echten Hubschraubern ist die Kontrolle einer Maschine im Flug nicht einfach und erfordert etwas Training, weswegen diese Modelle nicht unbedingt als Kinderspielzeug geeignet sind. Mit gewissen Verlusten an Nerven und Material muss gerechnet werden, denn nicht jeder Absturz geht glimpflich ab. Werden sensible Teile wie Rotor oder Welle beschädigt, hilft meist nur ein Austausch. Doch auch dafür gibt es mittlerweile einschlägige Ersatzteilhändler.

Dass der Urheber der Kleinhubschrauber die Konkurrenz wieder übertrumpfen will, ist klar. Inzwischen hat Silverlit nachgelegt und mit einem zweirotorigen “Bananenhubschrauber” ein weiteres interessantes Modell geschaffen, sowie den Titel des kleinsten Hubschraubers mit einer verkleinerten Version des Picoo zurückerobert. Sicher ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, und aufgrund der relativ günstigen Anschaffungspreise wird das Trendprodukt Zimmerhubschrauber wahrscheinlich noch sehr viel populärer werden.