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Der Gartenkamin

Dienstag, 28. Juli 2009

Ein ganz neuer Trend zeigt die Beliebtheit von Gartenkaminen. Sie sind eine tolle Varianten, um im Freien gesellige Abende zu verbringen und zu essen.

Allgemeine Informationen

Der Gartenkamin gehört wie alle Kamine zu den sogenannten halboffenen Befeuerungen. Er wird im Garten fest installiert und kann danach nicht mehr transportiert werden.
Der Sinn des Gartenkamins ist es, in kühleren Sommermonaten Wärme abzugeben. Viele Gartenkamine werden unmittelbar im Freien aufgebaut, wo sie in einem geschützten und nicht zugigen Fleckchen recht nützlich sind. Außerdem eignen sie sich auch für die Aufstellung auf Terrassen.
Gartenkamine werden durch spezielle Grills erweitert, welche die Bezeichnung Grillkamine begründen. Hierbei besteht eine Kombination zwischen verschiedenen Funktionen, welche in der Nutzung als Grillstelle, zur Verbrennung von Holz und zur Wärmebereitung liegen.
Der Gartenkamin ist nicht eine komplett offene Feuerstelle wie der Grill. Der beim Grillen entstehende und oftmals recht lästige Rauch kann beim Kamin über die Esse abziehen und ist nicht mehr störend.

Bauelemente eines Gartenkamins

Die grundlegenden Bestandteile eines Gartenkamins sind zunächst der Rauchabzug und die Innenausstattung aus Schamottesteinen. Wichtig sind weiterhin die Abdeckhaube, welche aus Edelstahl oder aus Keramik gefertigt sein kann. Die Feurerraumplatten für die Gestaltung der Verbrennungsräume, Grilleinsätze und der Aschekästen sind ebenfalls wichtig.
Die Herstellung der Grill- und Feuerräume ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Meist bestehen beide Bereiche aus haltbarem Feuerbeton.
Einige Hersteller bieten Modelle vom Fertigbauteil aus massiven Materialien bis hin zu vorbereiteten Kupferkaminen an. Für die Fertigung massiver Gartenkamine eignen sich zum Beispiel Natursteine oder Spannbeton.
Die Formen, in denen Gartenkamine angefertigt werden, weichen vielfach voneinander ab, die Grundformen bleiben jedoch immer erhalten, da sie notwendig sind, um die Funktionen zu gewährleisten. Für eine optimale Hitzeversorgung innerhalb des Grill- und Feuerraumes dient eine Vorrichtung, durch welche die Abdeckhaube verstellbar ist.
Da eine Gartengrillkamin eine Feuerstätte ist, sollte bei der Anschaffung darauf geachtet werden, dass der Kamin einer Prüfung durch den TÜV unterzogen wurde.

Neuheiten des Gartenkamins

Für eine schnelle Zündung des Feuers im Kamin und für eine langanhaltende Wärme dienen Systeme, welche auch als Easy Fire bezeichnet werden. Sie bestechen durch eine Regulierung der Luftzufuhr dahingehend, dass der Anzündprozess unterstützt wird und zügig von statten gehen kann. Die Basis, welche hierbei ihre bauliche und technische Umsetzung findet, ist eine aus zwei Wänden bestehende und mit Aluminium beschichtete Platte aus Stahl. Die Stahlplatte ist das Trägermedium für die Grillkohle. Das Brennmaterial wird nun von unten her mit Luft versorgt, was zu einer enorm verbesserten Verbrennung führt.

Moderne Gartenkamine werden zusätzlich auch mit einem Grillspieß ausgestattet, welcher sich durch einen kleinen Motor dreht.