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Welcher Gürtel passt zu welcher Gürtelschnalle

Freitag, 03. Juli 2009

Früher hat man Gürtelschnallen an Beinriemen von Frauen und Männern gefunden. Teilweise bestanden die Bügel aus Halbedelsteinen. Früher wie heute war es wohl eine Art Schmuckstück. Gürtelschnallen wurden dann irgendwann dazu verwendet, Schuhe, Kniebänder oder Strumpfbänder zu verschließen. Auch hier wieder dekorativ gestaltet, mit Aufsetzen aus Silber, Gold oder Strasssteine.

Heut zu Tage werden Schnallen meist nur noch für Sandalen oder Gürtel verwendet. Auch an Taschen zum verschließen oder Rucksäcke haben Schnallen.

Es gibt verschiedene Gürtel, die einen haben Schnallen und die anderen werden einfach nur zusammengebunden um den Sitz der Hose oder des Rocks zu garantieren. Wer hat es denn schon gerne wenn man unterwegs ist und dauernd rutscht die Hose?

Ein Gürtel ist ein Riemen und die Schnalle besteht aus einem Bügel und eine Art Dorn. Dieser Dorn wird benötigt den Gürtel zu verschließen. Jeder Gürtel hat eine gewisse Anzahl von Löchern. Durch den Bügel wird das andere Ende geschoben und mit dem Dorn dann fixiert. Meiste besten der Bügel und der Dorn aus Metall.

Doch wie findet man zum Gürtel die passende Schnalle? Modeexperten würden wohl sagen, dass zum Outfit die Schnalle ausgesucht werden sollte. Denn zu einer Bundfaltenhose würde wohl kaum jemand eine sehr große Schnalle tragen wollen. Derzeit liegen Blusen im Trend, die man mit einem Gürtel verziert.

Hierzu legt man Gürtel unterhalb der Brust an. Hierbei lohnt es sich eine Schnalle zu nehmen die einfach größer ist. Der Gürtel sollte zudem passend in die Gürtelschlaufe einer Hose oder eines Rockes passen. Bei einer Bundfaltenhose wird sicher ein dünner Gürtel mit einer kleinen Schnalle vom Vorteil sein. Im Gegensatz zu der Bluse die mit Gürtel getragen wird. Hierfür eignen sich ein sehr breiter Gürtel und eine recht große Schnalle. Die Gürtel bei der Bluse sind meist nur zum Kaschieren da oder zur Stütze der Brust. Verwenden Sie aber auch farblich passende Accessoires.

Auf zwei Rädern ins Büro

Montag, 15. Juni 2009

Niedrige Unterhaltskosten, keine Parkplatz- oder Garagensorgen und Mobilität zu geringen Kosten. Dies sind lediglich einige Gründe, weshalb der Motorroller sich zu einem der Trendprodukte des Jahres entwickelt hat und ein nicht für möglich gehaltenes Comeback feiert.

So ist die Zahl der Neuzulassungen seit 2004 um über 60 Prozent nach oben geschnellt – alleine im letzten Jahr um stolze 19 Prozent. Hingegen sank der Anteil der im gleichen Zeitraum neu zugelassenen Motorräder immer weiter. Fazit: Während sich das Motorrad immer mehr zu einem reinen Sportgerät reduziert, avancieren Motorroller, welche übrigens vermehrt auch von Frauen gefahren werden, zum “Auto auf zwei Rädern.”

Der Boom rund um das Trendprodukt Motorroller hat mehrere Ursachen:

In Wendigkeit und Agilität ist das Zweirad bei steigender Verkehrsdichte unschlagbar, Park- und Abstellplätze sind schnell gefunden. Gerade in Großstädten stellt ein Roller damit eine echte Alternative zu den öffentlichen Nahverkehrsmitteln wie Bus, S-Bahn oder U-Bahn dar, noch dazu weil man durch die Unabhängigkeit von Fahrplänen und Haltestellen ein Stück Individualität für sich selbst zurückgewinnen kann.

Aber auch auf dem Lande wird eindeutig verstärkt Roller gefahren, wenn es hier natürlich vor allem kürzere Strecken sind, die auf dem Zweirad zurückgelegt werden. Nur wenige Familien können sich bei den ständig steigenden Kosten für Sprit, Reparaturen, Versicherung und Steuern einen Zweitwagen leisten. Mit dem eigenen Motorroller kann die Ehefrau jedoch schnell und kostengünstig den täglichen Weg zum Arbeitsplatz zurücklegen, die Tochter in die Schule fahren oder der Herr Sohnemann zum Fußballtraining.

Ein weiterer Megatrend, der zu der riesigen Beliebtheit der kleinen Flitzer in Deutschland einen Gutteil beigetragen hat, ist im steigenden Umweltbewusstsein zu sehen. Einerseits ist der Verbrauch eines Rollers am kostbaren und wohl bald endenden Rohöl relativ gering und andererseits sind die marginalen Mengen an ausgestoßenen Schadstoffen im Vergleich zu einem PKW durchaus dazu angetan, dem Besitzer des Fahrzeuges ein rundherum gutes Umweltgewissen zu verschaffen.

Zuerst erkannt und marketingtechnisch am besten begleitet wurde die neue Nachfrage nach Motorrollern von dem italienischen Hersteller Piaggio, der wie einst in den Fünfziger- und Sechzigerjahren mit seiner guten alten Vespa und einigen anderen Modellen bei weitem die Spitze hält. An Boden gewinnen jedoch die Motorroller aus Fernost. Neben dem Honda SH300 und den von Suzuki gebauten Burgman-Modellen 400 und 650, gewinnen – man möchte fast sagen: selbstverständlich – chinesische Erzeugnisse, wie der Lifan Traveller 125, die Zweiräder von Hyosung aus Korea und die taiwanesische Marke Kymco ständig und massiv an Marktanteilen.

Die ursprünglich in München entwickelte, aber leider nicht weiter verfolgte Idee, einen Motorroller mit Dach in die Manege zu schicken, wird inzwischen von anderen aufgegriffen: Peugeot hat den BMW C1 mit Piaggios MP3 zu einem originellen Roller-Dreirad mit Dach gekreuzt und Adiva bietet mittlerweile sogar ein Modell mit einem Klappdach ähnlich eines Caprio-Coupes an.

Ferngesteuerte Minihubschrauber

Montag, 15. Juni 2009

Noch vor wenigen Jahren waren ferngesteuerte Hubschrauber etwas für Profis mit viel Geld, Geduld und Erfahrung. Einsteigermodelle gab es so gut wie nicht, und die ersten relativ kleinen Helikopter waren keine ernstzunehmenden Modelle, weil sie nicht wirklich zu steuern waren.

Doch vor zwei Jahren änderte sich das mit dem Aufkommen von Minihubschraubern der Firma Silverlit. Damals der kleinste ferngesteuerte Hubschrauber der Welt, war der Picoo sofort ein Verkaufsschlager. Durch die Fortschritte in der Akkuentwicklung war es möglich, leichte Lithium-Polymerakkus zu einem vernünftigen Preis in ein kleines Modell zu integrieren, das für den Betrieb in geschlossenen Räumen ausgelegt ist. Durch die Verwendung von sehr leichten aufgeschäumten Materialien wiegt das Modell nur wenig mehr als zehn Gramm. Die Steuerung erfolgt nicht über Funk, sondern über einen mitgelieferten Infrarotsender, der gleichzeitig als Ladestation dient.

Die Flugzeit beträgt zwar nur zwischen zehn und fünfzehn Minuten pro Ladung, aber der Spielspaß gleicht das aus. Der robuste Rumpf verzeiht Abstürze, die vor allem bei Anfängern nicht ausbleiben. Die ersten Modelle verfügten nur über eine 2-Kanal-Steuerung, also nach oben/unten und der Ausgleich des Drehmoments mit dem Heckrotor. Ein echtes Vorwärts- oder Rückwärtsfliegen ist nicht möglich, sondern muss durch geschicktes “Pendeln” mit dem Heckrotor erfolgen. Die Trimmung bereitet bisweilen Schwierigkeiten, und manch Benutzer verzweifelt ganz, weil aus irgendwelchen Gründen das Modell nicht flugfähig ist. Im Internet hat sich allerdings eine große Fangemeinde gebildet, die mit hilfreichen Tricks helfen kann. Auch bemerkenswerte Umbauten finden sich in den Foren.

Die Konkurrenz schlief natürlich nicht, und inzwischen gibt es zahlreiche Hersteller mit ähnlichen Modellen. Obwohl sie sich optisch alle ähneln, gibt es Unterschiede in der Akkulaufleistung und der Qualität des Produktes.

Mittlerweile ist die Entwicklung schnell vorangeschritten. War es gestern noch absolut cool, einen kleinen Hubschrauber zu besitzen, muss heute schon eine Drei- oder Vierkanalsteuerung inklusive sein. Diese Modelle können beinahe völlig realistisch gesteuert werden, sowohl vorwärts, rückwärts, seitwärts und Stillstand in der Luft inklusive. Je ausgefeilter die Steuerung, desto schwieriger die Kontrolle. Wie bei echten Hubschraubern ist die Kontrolle einer Maschine im Flug nicht einfach und erfordert etwas Training, weswegen diese Modelle nicht unbedingt als Kinderspielzeug geeignet sind. Mit gewissen Verlusten an Nerven und Material muss gerechnet werden, denn nicht jeder Absturz geht glimpflich ab. Werden sensible Teile wie Rotor oder Welle beschädigt, hilft meist nur ein Austausch. Doch auch dafür gibt es mittlerweile einschlägige Ersatzteilhändler.

Dass der Urheber der Kleinhubschrauber die Konkurrenz wieder übertrumpfen will, ist klar. Inzwischen hat Silverlit nachgelegt und mit einem zweirotorigen “Bananenhubschrauber” ein weiteres interessantes Modell geschaffen, sowie den Titel des kleinsten Hubschraubers mit einer verkleinerten Version des Picoo zurückerobert. Sicher ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, und aufgrund der relativ günstigen Anschaffungspreise wird das Trendprodukt Zimmerhubschrauber wahrscheinlich noch sehr viel populärer werden.