Archiv für den Monat Juni 2009

Auf zwei Rädern ins Büro

Montag, 15. Juni 2009

Niedrige Unterhaltskosten, keine Parkplatz- oder Garagensorgen und Mobilität zu geringen Kosten. Dies sind lediglich einige Gründe, weshalb der Motorroller sich zu einem der Trendprodukte des Jahres entwickelt hat und ein nicht für möglich gehaltenes Comeback feiert.

So ist die Zahl der Neuzulassungen seit 2004 um über 60 Prozent nach oben geschnellt – alleine im letzten Jahr um stolze 19 Prozent. Hingegen sank der Anteil der im gleichen Zeitraum neu zugelassenen Motorräder immer weiter. Fazit: Während sich das Motorrad immer mehr zu einem reinen Sportgerät reduziert, avancieren Motorroller, welche übrigens vermehrt auch von Frauen gefahren werden, zum “Auto auf zwei Rädern.”

Der Boom rund um das Trendprodukt Motorroller hat mehrere Ursachen:

In Wendigkeit und Agilität ist das Zweirad bei steigender Verkehrsdichte unschlagbar, Park- und Abstellplätze sind schnell gefunden. Gerade in Großstädten stellt ein Roller damit eine echte Alternative zu den öffentlichen Nahverkehrsmitteln wie Bus, S-Bahn oder U-Bahn dar, noch dazu weil man durch die Unabhängigkeit von Fahrplänen und Haltestellen ein Stück Individualität für sich selbst zurückgewinnen kann.

Aber auch auf dem Lande wird eindeutig verstärkt Roller gefahren, wenn es hier natürlich vor allem kürzere Strecken sind, die auf dem Zweirad zurückgelegt werden. Nur wenige Familien können sich bei den ständig steigenden Kosten für Sprit, Reparaturen, Versicherung und Steuern einen Zweitwagen leisten. Mit dem eigenen Motorroller kann die Ehefrau jedoch schnell und kostengünstig den täglichen Weg zum Arbeitsplatz zurücklegen, die Tochter in die Schule fahren oder der Herr Sohnemann zum Fußballtraining.

Ein weiterer Megatrend, der zu der riesigen Beliebtheit der kleinen Flitzer in Deutschland einen Gutteil beigetragen hat, ist im steigenden Umweltbewusstsein zu sehen. Einerseits ist der Verbrauch eines Rollers am kostbaren und wohl bald endenden Rohöl relativ gering und andererseits sind die marginalen Mengen an ausgestoßenen Schadstoffen im Vergleich zu einem PKW durchaus dazu angetan, dem Besitzer des Fahrzeuges ein rundherum gutes Umweltgewissen zu verschaffen.

Zuerst erkannt und marketingtechnisch am besten begleitet wurde die neue Nachfrage nach Motorrollern von dem italienischen Hersteller Piaggio, der wie einst in den Fünfziger- und Sechzigerjahren mit seiner guten alten Vespa und einigen anderen Modellen bei weitem die Spitze hält. An Boden gewinnen jedoch die Motorroller aus Fernost. Neben dem Honda SH300 und den von Suzuki gebauten Burgman-Modellen 400 und 650, gewinnen – man möchte fast sagen: selbstverständlich – chinesische Erzeugnisse, wie der Lifan Traveller 125, die Zweiräder von Hyosung aus Korea und die taiwanesische Marke Kymco ständig und massiv an Marktanteilen.

Die ursprünglich in München entwickelte, aber leider nicht weiter verfolgte Idee, einen Motorroller mit Dach in die Manege zu schicken, wird inzwischen von anderen aufgegriffen: Peugeot hat den BMW C1 mit Piaggios MP3 zu einem originellen Roller-Dreirad mit Dach gekreuzt und Adiva bietet mittlerweile sogar ein Modell mit einem Klappdach ähnlich eines Caprio-Coupes an.

Gartentrampoline – vor Freude in die Luft springen

Montag, 15. Juni 2009

Der ultimative Spaß für Jung und Alt

BERG Jumping Styles

BERG Jumping Styles

Die Zeit des elektronischen Entertainments fesselt unsere Kinder immer mehr mit geballter Action aus Playstation, Nintendo und Co. Spätestens wenn die Sandkastenzeit der Kinder vorüber ist, wird es immer wichtiger die Bewegung an der Natur als reizvolle Alternative zu den coolen Computerspielen zu bieten. Und das ist anhand der elektronischen Konkurrenz gar nicht mehr so einfach, wie es vor Jahren noch war. Da mag es nicht verwundern, dass stundenlange Computermanie ursprünglich ausgelassene rastlose Wonneproppen in träge Faulpelze verwandelt. Dass müde Lebensgeister nicht nur der Nintendo Wii weckt, dringt nur schwer ins Bewusstsein der Kinder. Doch Spaß an Bewegung zu finden, geht auch ganz unkompliziert und kommt auch ohne elektronischen Schnick-Schnack aus. Trampoline haben mittlerweile die Herzen der privaten Gartenbesitzer voll und ganz erobert. Das ausgelassene Springern und Federn begeistert mitunter nicht nur Kinder, auch Erwachsene profitieren von einem sanften Workout, das neben gesundheitlichen Effekten auch jede Menge Spaß bereitet.

In Balance bleiben

Das Trampolin für den Garten ist eine wunderbare Alternative zu herkömmlichen Ausdauersportarten und bieten ultimativen Spaß für die ganze Familie. Das Springen beeinflusst den Blutkreislauf positiv und fördert die Koordination. Das Trainieren des Gleichgewichtes ist in jedem Alter sinnvoll und erweist sich als Basis für eine bessere Motorik und Beweglichkeit. Angesichts des steigenden Bewegungsmangel und dem damit verbundenen Übergewicht, bieten Trampoline die optimale Trainingsdosis, die überschüssige Kalorien von Pommes und Burger neutralisiert. Auch Erwachsene trainieren beim Springen wichtige Muskelgruppen, und schonen dabei die Gelenke und Sehnen. Wer effektiv und ausdauernd 10 Minuten am Trampolin den Körper durch Springen ent- und anspannt, profitiert vom selben gesundheitlichen Effekt, der aus einem 30 minütigen Lauftraining resultiert.

Ausgelassene Partystimmung am Sprungtuch

Für Kurzweile bei einer Kinderparty ist mit einem Gartentrampolin bestens gesorgt. Somit ist bei jeder Geburtstagsparty ein ausgelassenes Bewegungsangebot garantiert, ohne sich den Kopf darüber zerbrechen zu müssen, welche Spiele man organisiert oder veranstaltet. Sofern ein Gartentrampolin für bis zu 150 kg belastbar und ein Sicherheitsnetz vorhanden ist, können sich durchaus bis zu drei Kinder an vergnüglichen Springen erfreuen. Weiche Bälle können den Spaßfaktor zusätzlich ankurbeln. Zirkusreife Kunststücke probt man jedoch vorsichtiger weise alleine.

Ein sicheres Vergnügen

Wenn Sie die Anschaffung eines Gartentrampolins planen, sollte der Sicherheitsfaktor das wichtigste Argument für die Kaufentscheidung sein. Wählen Sie die Größe Ihrem Bedarf entsprechend. Wenn mehrere Kinder das Trampolin benutzen, sollte die Belastbarkeit des Sprungtuchs auch ausreichend sein. Ein Sicherheitsnetz sollte sich auf alle Fälle von selbst verstehen, um gefährliche Stürze gleich von vorne herein aus zu schließen. So gilt der Spaß an diesem tollen Sportgerät auf lange Zeit für die ganze Familie als gesichert.

Ferngesteuerte Minihubschrauber

Montag, 15. Juni 2009

Noch vor wenigen Jahren waren ferngesteuerte Hubschrauber etwas für Profis mit viel Geld, Geduld und Erfahrung. Einsteigermodelle gab es so gut wie nicht, und die ersten relativ kleinen Helikopter waren keine ernstzunehmenden Modelle, weil sie nicht wirklich zu steuern waren.

Doch vor zwei Jahren änderte sich das mit dem Aufkommen von Minihubschraubern der Firma Silverlit. Damals der kleinste ferngesteuerte Hubschrauber der Welt, war der Picoo sofort ein Verkaufsschlager. Durch die Fortschritte in der Akkuentwicklung war es möglich, leichte Lithium-Polymerakkus zu einem vernünftigen Preis in ein kleines Modell zu integrieren, das für den Betrieb in geschlossenen Räumen ausgelegt ist. Durch die Verwendung von sehr leichten aufgeschäumten Materialien wiegt das Modell nur wenig mehr als zehn Gramm. Die Steuerung erfolgt nicht über Funk, sondern über einen mitgelieferten Infrarotsender, der gleichzeitig als Ladestation dient.

Die Flugzeit beträgt zwar nur zwischen zehn und fünfzehn Minuten pro Ladung, aber der Spielspaß gleicht das aus. Der robuste Rumpf verzeiht Abstürze, die vor allem bei Anfängern nicht ausbleiben. Die ersten Modelle verfügten nur über eine 2-Kanal-Steuerung, also nach oben/unten und der Ausgleich des Drehmoments mit dem Heckrotor. Ein echtes Vorwärts- oder Rückwärtsfliegen ist nicht möglich, sondern muss durch geschicktes “Pendeln” mit dem Heckrotor erfolgen. Die Trimmung bereitet bisweilen Schwierigkeiten, und manch Benutzer verzweifelt ganz, weil aus irgendwelchen Gründen das Modell nicht flugfähig ist. Im Internet hat sich allerdings eine große Fangemeinde gebildet, die mit hilfreichen Tricks helfen kann. Auch bemerkenswerte Umbauten finden sich in den Foren.

Die Konkurrenz schlief natürlich nicht, und inzwischen gibt es zahlreiche Hersteller mit ähnlichen Modellen. Obwohl sie sich optisch alle ähneln, gibt es Unterschiede in der Akkulaufleistung und der Qualität des Produktes.

Mittlerweile ist die Entwicklung schnell vorangeschritten. War es gestern noch absolut cool, einen kleinen Hubschrauber zu besitzen, muss heute schon eine Drei- oder Vierkanalsteuerung inklusive sein. Diese Modelle können beinahe völlig realistisch gesteuert werden, sowohl vorwärts, rückwärts, seitwärts und Stillstand in der Luft inklusive. Je ausgefeilter die Steuerung, desto schwieriger die Kontrolle. Wie bei echten Hubschraubern ist die Kontrolle einer Maschine im Flug nicht einfach und erfordert etwas Training, weswegen diese Modelle nicht unbedingt als Kinderspielzeug geeignet sind. Mit gewissen Verlusten an Nerven und Material muss gerechnet werden, denn nicht jeder Absturz geht glimpflich ab. Werden sensible Teile wie Rotor oder Welle beschädigt, hilft meist nur ein Austausch. Doch auch dafür gibt es mittlerweile einschlägige Ersatzteilhändler.

Dass der Urheber der Kleinhubschrauber die Konkurrenz wieder übertrumpfen will, ist klar. Inzwischen hat Silverlit nachgelegt und mit einem zweirotorigen “Bananenhubschrauber” ein weiteres interessantes Modell geschaffen, sowie den Titel des kleinsten Hubschraubers mit einer verkleinerten Version des Picoo zurückerobert. Sicher ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, und aufgrund der relativ günstigen Anschaffungspreise wird das Trendprodukt Zimmerhubschrauber wahrscheinlich noch sehr viel populärer werden.